Normalerweise treffen wir uns dienstags um 18:30 in S205 der Alten Mensa der Uni Köln.

Zur Zeit treffen wir uns in unserem Zoomchannel: schreib uns zur Teilnahme gern per Mail, über Facebook oder Instagram an.

Wir freuen uns auf Dich!

SDS Köln
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Zeigt Solidarität und kommt morgen zur Mahnwache gegen das brutale Vorgehen der Polizeieinheit SARS in Nigeria gegen friedliche Demonstrant*innen.
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Nächsten Dienstag beginnen wir unser Plenum mit einem Input zum Thema Frauen in der DDR. Kommt vorbei!
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Heute Abend um 19 Uhr Demo am Rudolfplatz!

Gestern brach ein riesiges Feuer im Geflüchteten-Camp Moria auf Lesbos aus. Die Brandstifter sind die Außenpolitik von Deutschland und aller EU-Staaten, die seit Jahren nicht nur zusehen, wie Menschen in unwürdigen und lebensgefährlichen Camps bleiben müssen, sondern diesen Menschen selbst den Zugang zu allgemeinen Menschenrechten verwehren.
Während Corona zeigte, dass es möglich war, tausende Urlauber*innen aus All-Inclusive-Hotels zu evakuieren, zeigen europäische Politiker*innen, dass Menschen ohne deutschen Pass an den Außengrenzen sterben sollen. Das ist Rassismus.

Deswegen kommt alle zur heutigen Demo, um die Politiker*innen aufzufordern, Geflüchtete aufzunehmen und das Sterben an den EU-Außengrenzen zu beenden!
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Solidarität mit dem Roten Aufbau Hamburg!

Gestern fanden im Umfeld des Roten Aufbaus 27 Hausdurchsuchungen statt , darunter auch das linke Zentrum Lüttje Lüüd. Vorgeworfen wird den Betroffenen u.A. das Bilden einer kriminellen Vereinigung nach §129. Dieser Vorwurf wird häufig erhoben, wenn es tatsächlich darum geht, Informationen über linke Strukturen zu beschaffen. Denn zu Verurteilungen kommt es selten.

Während Faschist*innen mit Reichsflagge ungehindert das Reichstagsgebäude und damit den Sitz des Parlaments stürmen können, werden linke Kämpfe für eine gerechtere Welt kriminalisiert.

Das ist kein Zufall oder Versehen, sondern der Beleg für eine politische Justiz, die die Ungleichheit unserer Gesellschaft aufrechterhalten will.
Für uns zeigt sich deutlich, dass Freiheit und Rechte nicht verschenkt werden, sondern erkämpft werden müssen! Wir stehen solidarisch mit den Betroffenen gegen die Repressionen.

Solidarität ist unsere Waffe gegen ihre Repression!
SDS Köln
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Heute 18 Uhr Keupstraße!

Kein Vergeben, kein Vergessen! Keine Rückkehr zur "Normalität"!

Heute vor sechs Monaten erschoss der Rechtsterrorist Tobias R. kaltblütig neun Menschen in Hanau. Seine Opfer wählte er nicht zufällig, sondern zielte ausschließlich auf Menschen mit Migrationsgeschichte.
Mittlerweile fordern CDU-Politiker*innen, dass doch nach einem halben Jahr endlich wieder "zur Normalität" zurückgekehrt werden könne [1].
Rassistische Angriffe und rechter Terrorismus sind vor und nach dem 19. Februar in diesem Jahr keine Einzelfälle gewesen und eine konsequente politische Reaktion und Aufarbeitung fand bis jetzt nicht statt. Eine Rückkehr zur Normalität heißt eine Rückkehr in eine rassistische, menschenfeindliche und rechtsblinde Normalität. Deswegen gehen wir heute gegen Rassismus, rechtsterroristische Angriffe und eine neoliberale Politik auf die Straße! Für eine befreite Gesellschaft!

[1] https://taz.de/Erinnerung-an-Hanau-Anschlag/!5703141/
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Während Nazitrupps im Kölner Umland marschieren, die AFD rassistische Plakate in ganz NRW aufhängt und die Bundesregierung weiterhin AFD-Wahlversprechen an den EU-Außengrenzen durchsetzt, fühlen sich rechte Redaktionen dadurch bestärkt und machten es sich in den letzten Tagen zur Aufgabe, die Sinnhaftigkeit finanziell geförderter antifaschistischer Strukturen der Kölner Studierendenschaft in Frage zu stellen.

Aufgeschnappt, dass es den antifaschistischen Arbeitskreis (Antifa AK Köln) an der Uni Köln gibt, hatte zunächst offensichtlich der Express – anschließend legten pi-News, WELT, RussiaToday und BILD nach, schrieben voneinander ab und veröffentlichten Hetzartikel gegen antifaschistische Arbeit.

Diesen Redaktionen ist, wohl in unterschiedlicher Vehemenz, die Existenz des Antifa AK und vor allem seinem politischen Wirken in einer Stadt, in der der NSU einen Nagelbombenanschlag verübte; Henriette Reker von einem Faschisten lebensgefährlich verletzt wurde und noch im Dezember letzten Jahres der CDUler Hajo Bähner mit den Worten „Haut ab ihr Scheiß Kanacken!“ auf einen jungen Mann schoss, ein Dorn im Auge. Der Antifa AK existiert absichtlich genau dafür - um rechten Akteur*innen und Strukturen ein Dorn im Auge zu sein.

Der AK wird in den Artikeln als Gruppe gewaltbereiter Randalierender, die auch den "Tod von Menschen zumindest billigend in Kauf" nehmen[1] dargestellt und infrage gestellt, ob die Studierendenschaft tatsächlich hinter dem Antifa AK stehe. Der Arbeitskreis ist das Resultat einer demokratischen, politischen Entscheidung, die es zu respektieren gilt. Studierende die dies anders sehen, haben jederzeit die Möglichkeit zur Wahl zu gehen und ebenso die Möglichkeit sich über zahlreiche Internetauftritte und öffentliche Sitzungen zu informieren. Dass in einer Demokratie Mehrheiten Entscheidungen treffen, die für alle bindend sind, sollte auch genannten Redaktionen geläufig sein.

Der Antifa-AK hat seit seiner Gründung eine historische Aufgabe, nämlich antifaschistische Bildung zu stärken, den Einfluss rechter Stimmen auf die Uni zu schmälern und eine antifaschistische Kontrollfunktion gegenüber der Allgemeinen Studierendenvertretung zu erfüllen. Der Antifa-AK bekämpft faschistisches Gedankengut und das zu Recht konsequent und radikal. Wir freuen uns diese Anlaufstelle in Köln zu haben. Sie ist die 20ct die jede*r einzelne Studi (in der Summer dann 8.500€) halbjährlich dafür zahlt sowas von Wert. Wenn wir ehrlich sind, ist das eigentlich ziemlich wenig.

Dass sich ein JUler einerseits in bundesweiter Presse gegen den Antifa AK positioniert und andererseits im gerade laufenden Kommunalwahlkampf aber lieber doch prophylaktisch gegen Rassismus positionieren will [2]: geschenkt. Dass die Uni aber der Studierendenschaft in den Rücken fällt und erklärt, womit sie „nicht ganz glücklich“ wäre und dass es ihr anders „wohler“ wäre, wüsste sie mehr über den Antifa AK, lässt sorglos zurück. Hängt ihr erstmal die viel zu fröhlich dreinguckenden neun Rektoren mit NSDAP-Parteibuch[3] aus dem alten Senatssaal, aber zackig!

Während, wohlwollend formuliert, die antifaschistische Grundhaltung des Verfassungsschutz ausbaufähig ist - aber die Verstrickungen in rechte Netzwerke hingegen nicht zu übersehen sind - muss wohl eher an der Verfassungstreue des Verfassungsschutzes gezweifelt werden, als an der des Antifa AK. Deswegen: Antifa-AK bleibt, Verfassungsschutz auflösen.
Danke Antifa und weiter so!

[1] https://www.express.de/koeln/hammer-an-der-uni-koeln-studenten-finanzieren-die-antifa---und--fast--keiner-weiss-davon-37136122
[2] https://www.facebook.com/YohannesfuerKoeln/photos/a.108970517307105/171723277698495/
[3] https://rektorenportraits.uni-koeln.de/rektoren/ernst_klenk/
https://rektorenportraits.uni-koeln.de/rektoren/ernst_leupold/
https://rektorenportraits.uni-koeln.de/rektoren/karl_gustav_fellerer
https://rektorenportraits.uni-koeln.de/rektoren/guenter_schmoelders
https://rektorenportraits.uni-koeln.de/rektoren/friedrich_bering/
https://rektorenportraits.uni-koeln.de/rektoren/erwin_geldmacher/
https://rektorenportraits.uni-koeln.de/rektoren/theodor_schieder/
https://rektorenportraits.uni-koeln.de/rektoren/hans_von_haberer/
https://rektorenportraits.uni-koeln.de/rektoren/otto_kuhn/