Normalerweise treffen wir uns dienstags um 18:30 im S205 der alten Mensa der Uni Köln.

Zur Zeit treffen wir uns in unserem Zoomchannel: schreib uns zur Teilnahme gern per Mail, über Facebook oder Instagram an.

Wir freuen uns auf Dich!

SDS Köln
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Kein Vergeben. Kein Vergessen.
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Gerade beginnt der Vortrag von Peter Donatus zum Ökozid im Niger-Delta.

Einschalten und mitdiskutierten!
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SDS Köln ist hier: Venloerstraße, Köln.
Venloerstraße, Köln
Vor fast 25 Jahren, am 10. November 1995, ließ die damalige nigerianische Militärjunta neun Aktivisten gegen die neokoloniale Ausbeutung des SHELL-Konzerns hängen [1]. Sie, angehörige der Ogoni-Minderheit, hatten jahrelang gegen SHELL und die massiven Umweltverschmutzungen Proteste organisiert und für die Teilhabe am Reichtum ihres Landes gekämpft. Einer ihrer bekanntesten Mitstreiter war der Autor Ken Saro-Wiwa.

Um die Proteste zu Beginn der 1990er-Jahre zu unterdrücken, wurden von SHELL gesponsorte „Kill and Go“-Kommandos (oder auch: die „SHELL-Police“) eingesetzt [2]. Es entstanden Horrorszenarien im Ogoniland. Um die schillerndsten und aktivsten Mitstreiter der Bewegung aus dem Weg zu räumen, wurden sie für Morde, die in diesem Chaos entstanden, verantwortlich gemacht – so wurden die „Ogoni 9“ nach einem inszenierten und unfairen Schauprozess zum Tode verurteilt und erhängt [3].

Politiker:innen des globalen Nordens verhinderten damals ein von der nigerianischen Opposition gefordertes Ölembargo um die inländischen Benzinpreise nicht in die Höhe zu treiben [4]. Zwar hat SHELL in der Zwischenzeit eine außergerichtliche Entschädigungssumme [5] gezahlt; eine politische, gesellschaftliche und juristische Aufarbeitung des Falls allerdings ist bis heute nicht geschehen. Heute ist die Umweltverschmutzung des Nigerdeltas katastrophaler als je zuvor; jährlich verseuchen rund 13 Millionen Barrel Erdöl das Delta vom Niger weiterhin.

Im Kölner Süden, in Köln-Godorf, steht Deutschlands größte Erdölraffinerie, betrieben von SHELL. Die Ausbeutung der Umweltressourcen des globalen Südens durch den globalen Norden führt also direkt hier zu uns, vor unsere Haustür. Lasst uns das Anlass sein, am kommenden Dienstag um 16 Uhr der Ermordung der Ogoni 9 zu gedenken.
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Zeigt Solidarität und kommt morgen zur Mahnwache gegen das brutale Vorgehen der Polizeieinheit SARS in Nigeria gegen friedliche Demonstrant*innen.
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Nächsten Dienstag beginnen wir unser Plenum mit einem Input zum Thema Frauen in der DDR. Kommt vorbei!
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Heute Abend um 19 Uhr Demo am Rudolfplatz!

Gestern brach ein riesiges Feuer im Geflüchteten-Camp Moria auf Lesbos aus. Die Brandstifter sind die Außenpolitik von Deutschland und aller EU-Staaten, die seit Jahren nicht nur zusehen, wie Menschen in unwürdigen und lebensgefährlichen Camps bleiben müssen, sondern diesen Menschen selbst den Zugang zu allgemeinen Menschenrechten verwehren.
Während Corona zeigte, dass es möglich war, tausende Urlauber*innen aus All-Inclusive-Hotels zu evakuieren, zeigen europäische Politiker*innen, dass Menschen ohne deutschen Pass an den Außengrenzen sterben sollen. Das ist Rassismus.

Deswegen kommt alle zur heutigen Demo, um die Politiker*innen aufzufordern, Geflüchtete aufzunehmen und das Sterben an den EU-Außengrenzen zu beenden!