Normalerweise treffen wir uns dienstags um 18:30 in S205 der Alten Mensa der Uni Köln.

Zur Zeit treffen wir uns in unserem Zoomchannel: schreib uns zur Teilnahme gern per Mail, über Facebook oder Instagram an.

Wir freuen uns auf Dich!

SDS Köln
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Solidarität mit dem Roten Aufbau Hamburg!

Gestern fanden im Umfeld des Roten Aufbaus 27 Hausdurchsuchungen statt , darunter auch das linke Zentrum Lüttje Lüüd. Vorgeworfen wird den Betroffenen u.A. das Bilden einer kriminellen Vereinigung nach §129. Dieser Vorwurf wird häufig erhoben, wenn es tatsächlich darum geht, Informationen über linke Strukturen zu beschaffen. Denn zu Verurteilungen kommt es selten.

Während Faschist*innen mit Reichsflagge ungehindert das Reichstagsgebäude und damit den Sitz des Parlaments stürmen können, werden linke Kämpfe für eine gerechtere Welt kriminalisiert.

Das ist kein Zufall oder Versehen, sondern der Beleg für eine politische Justiz, die die Ungleichheit unserer Gesellschaft aufrechterhalten will.
Für uns zeigt sich deutlich, dass Freiheit und Rechte nicht verschenkt werden, sondern erkämpft werden müssen! Wir stehen solidarisch mit den Betroffenen gegen die Repressionen.

Solidarität ist unsere Waffe gegen ihre Repression!
SDS Köln
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Während Nazitrupps im Kölner Umland marschieren, die AFD rassistische Plakate in ganz NRW aufhängt und die Bundesregierung weiterhin AFD-Wahlversprechen an den EU-Außengrenzen durchsetzt, fühlen sich rechte Redaktionen dadurch bestärkt und machten es sich in den letzten Tagen zur Aufgabe, die Sinnhaftigkeit finanziell geförderter antifaschistischer Strukturen der Kölner Studierendenschaft in Frage zu stellen.

Aufgeschnappt, dass es den antifaschistischen Arbeitskreis (Antifa AK Köln) an der Uni Köln gibt, hatte zunächst offensichtlich der Express – anschließend legten pi-News, WELT, RussiaToday und BILD nach, schrieben voneinander ab und veröffentlichten Hetzartikel gegen antifaschistische Arbeit.

Diesen Redaktionen ist, wohl in unterschiedlicher Vehemenz, die Existenz des Antifa AK und vor allem seinem politischen Wirken in einer Stadt, in der der NSU einen Nagelbombenanschlag verübte; Henriette Reker von einem Faschisten lebensgefährlich verletzt wurde und noch im Dezember letzten Jahres der CDUler Hajo Bähner mit den Worten „Haut ab ihr Scheiß Kanacken!“ auf einen jungen Mann schoss, ein Dorn im Auge. Der Antifa AK existiert absichtlich genau dafür - um rechten Akteur*innen und Strukturen ein Dorn im Auge zu sein.

Der AK wird in den Artikeln als Gruppe gewaltbereiter Randalierender, die auch den "Tod von Menschen zumindest billigend in Kauf" nehmen[1] dargestellt und infrage gestellt, ob die Studierendenschaft tatsächlich hinter dem Antifa AK stehe. Der Arbeitskreis ist das Resultat einer demokratischen, politischen Entscheidung, die es zu respektieren gilt. Studierende die dies anders sehen, haben jederzeit die Möglichkeit zur Wahl zu gehen und ebenso die Möglichkeit sich über zahlreiche Internetauftritte und öffentliche Sitzungen zu informieren. Dass in einer Demokratie Mehrheiten Entscheidungen treffen, die für alle bindend sind, sollte auch genannten Redaktionen geläufig sein.

Der Antifa-AK hat seit seiner Gründung eine historische Aufgabe, nämlich antifaschistische Bildung zu stärken, den Einfluss rechter Stimmen auf die Uni zu schmälern und eine antifaschistische Kontrollfunktion gegenüber der Allgemeinen Studierendenvertretung zu erfüllen. Der Antifa-AK bekämpft faschistisches Gedankengut und das zu Recht konsequent und radikal. Wir freuen uns diese Anlaufstelle in Köln zu haben. Sie ist die 20ct die jede*r einzelne Studi (in der Summer dann 8.500€) halbjährlich dafür zahlt sowas von Wert. Wenn wir ehrlich sind, ist das eigentlich ziemlich wenig.

Dass sich ein JUler einerseits in bundesweiter Presse gegen den Antifa AK positioniert und andererseits im gerade laufenden Kommunalwahlkampf aber lieber doch prophylaktisch gegen Rassismus positionieren will [2]: geschenkt. Dass die Uni aber der Studierendenschaft in den Rücken fällt und erklärt, womit sie „nicht ganz glücklich“ wäre und dass es ihr anders „wohler“ wäre, wüsste sie mehr über den Antifa AK, lässt sorglos zurück. Hängt ihr erstmal die viel zu fröhlich dreinguckenden neun Rektoren mit NSDAP-Parteibuch[3] aus dem alten Senatssaal, aber zackig!

Während, wohlwollend formuliert, die antifaschistische Grundhaltung des Verfassungsschutz ausbaufähig ist - aber die Verstrickungen in rechte Netzwerke hingegen nicht zu übersehen sind - muss wohl eher an der Verfassungstreue des Verfassungsschutzes gezweifelt werden, als an der des Antifa AK. Deswegen: Antifa-AK bleibt, Verfassungsschutz auflösen.
Danke Antifa und weiter so!

[1] https://www.express.de/koeln/hammer-an-der-uni-koeln-studenten-finanzieren-die-antifa---und--fast--keiner-weiss-davon-37136122
[2] https://www.facebook.com/YohannesfuerKoeln/photos/a.108970517307105/171723277698495/
[3] https://rektorenportraits.uni-koeln.de/rektoren/ernst_klenk/
https://rektorenportraits.uni-koeln.de/rektoren/ernst_leupold/
https://rektorenportraits.uni-koeln.de/rektoren/karl_gustav_fellerer
https://rektorenportraits.uni-koeln.de/rektoren/guenter_schmoelders
https://rektorenportraits.uni-koeln.de/rektoren/friedrich_bering/
https://rektorenportraits.uni-koeln.de/rektoren/erwin_geldmacher/
https://rektorenportraits.uni-koeln.de/rektoren/theodor_schieder/
https://rektorenportraits.uni-koeln.de/rektoren/hans_von_haberer/
https://rektorenportraits.uni-koeln.de/rektoren/otto_kuhn/
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Morgen Plenum: Kommt vorbei!

Wir treffen und morgen wieder um 18:30Uhr bei gutem Wetter auf den Uni-Wiesen. Zu Beginn unseres Plenums werden wir uns kurz damit auseinandersetzten, was Gewerkschaften eigentlich sind. Was ist der Unterschied zwischen Einheits- und Richtungsgewerkschaft? Wann kann wer streiken und wofür? Warum wirken Gewerkschaften ausßerhalb Deutschland oft so viel kämpferischer?
Danach überlegen wir uns wie wir den PAY DAY AFRICA 2020 in Köln unterstützen können und besprechen noch das ein oder andere mehr.

Ihr seid wie immer herzlich eingeladen <3
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Morgen treffen wir uns seit langer Zeit zum ersten Mal wieder ganz analog im Freien. Wie immer seid ihr eingeladen an unserem Plenum teilzunehmen, uns kennenzulernen und aktiv zu werden! <3 Diesen Dienstag werden wir uns über unsere hochschulpolitische Strategie austauschen. Wie funktioniert linke Hochschulpolitik? Wie bauen wir studentischen Protest auf und wie sorgen wir dafür, dass dieser Macht und Wirkung entfaltet? Welche Rolle spielt dabei der AStA und können wir diesen progressiv nutzen, um die Uni schöner, gerechter, linker, offener, diverser und nachhaltiger zu machen?
SDS Köln
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+++Rektoratsbesetzung in Leipzig+++

In Leipzig haben Studierende das Rektorratsgebäude besetzt, um die Kürzungen in der Lehre zu stoppen! Bundesweit gibt es an Unversitäten und Hochschulen schon seit längerem Kürzungen und degegen anschwellenden Protest. Auch an der Universität zu Köln stehen Stellenstreichungen seit Langem im Raum und sind bis heute noch nicht komplett abgewendet. Das Aktionsbündnis gegen Kürzungen wehrt sich in Köln gegen geplante Stellenstreichungen und setzt sich für eine umfangreiche Grundfinanzierung, bessere Arbeitbedingungen und eine soziale Öffnung der Hochschulen ein. Dieser Protest ist auf dem Weg zu dem Ideal von einer offenen Hochschule, die Bildung allen ermöglicht, essentiell!
In diesem Sinne solidarisieren wir uns mit den Besetzer*innen in Leipzig. <3
SDS Köln
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Heute vor 11 Jahren wurde Marwa El-Sherbini in einem deutschen Gerichtssaal unter den Augen von Polizist*innen und Sicherheitskräften ermordert. Der Möder war ein Rassit, der Marwa El-Sherbini auf einem Spielplatz beschimpft und angegriffen hatte und sich wegen dieser Übergriffe am 1.Juli 2009 rechtfertigen sollte. Er hatte dem Gericht einige Tage vor dem Termin in einem Brief seinen rassitischen und anit-muslimischen Hass dargelegt. Trotzdem konnte er am Tag des Gerichtstermins ein Messer ungehindert in den Gerichtssaal bringen, Marwa El-Sherbini angreifen und töten. Anschließend griff ein Polizist ein, der statt den Täter zu hindern, den Ehemann von Marwa, der über seiner schwer verletzten Frau beugte, anschoss.

Rassismus, rassitische Institutionen, rassitische Polizeigewalt und rassitische Morde sind Teil dieser Gesellschaft.
Der rassitische Mord an Marwa und der Angriff auf ihren Ehemann hätte verhindert werden müssen. Beides konnte nur geschehen, weil erstens Teile der Gesellschaft aufgrund ihrer Relgion oder ihres Aussehens diskriminiert, angegriffen, verletzt und ermordet werden und zweitens eben diese Gruppen nicht geschützt werden. Der Staat verletzt seine Schutzpflicht nicht nur - Vertreter*innen des Staates handeln selbst rassitisch.
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Ich bin MARWA! | Creators for Change
Wir gedenken Marwa el-Sherbini, einer 31-jährigen Mutter und Ehefrau, die nach einem Gerichtsverfahren im Landesgericht Dresden mit 18 Messerstichen brutal n...
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